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IT-Worker

Globalisierung und weltweite Digitalisierung in Wirtschaft und Gesellschaft haben die Arbeitswelt grundsätzlich verändert. Wissensarbeit und Virtualisierung prägen heute die Arbeitsprozesse nicht nur in der Informations- und Telekommunikationsbranche.

Wachsende Flexibilität und Mobilität, Informationsüberflutung, Arbeitsverdichtung, Zeitdruck, Verschmelzung von Arbeit und Freizeit bei wachsender Komplexität von Aufgaben und Entscheidungszwängen, haben zu neuen Anforderungen, aber auch zu neuen Möglichkeiten der Gestaltung von Arbeit und Leben geführt.

Zur Bewältigung dieser – oft als Belastung erlebten – Herausforderungen werden von den Beschäftigten unterschiedlichen Lösungsstrategien entwickelt und Ressourcen eingesetzt.  Der Anstieg psychischer Erkrankungen bis zum Burn Out zeigt jedoch, dass erfolgreiche Lösungswege aus diesen Dilemmata gegenwärtig eher nicht vorhanden sind oder nicht gegangen werden.

In der  Informations- und Kommunikationsbranche zeigten sich diese Veränderungen und Belastungen zuerst. Sie führten dazu, dass Beschäftigte in diesen Arbeitsprozessen, häufig bereits ab 40, als nicht mehr innovativ, leistungs- und lernfähig wahrgenommen werden. Sie scheiden deshalb früher aus diesen hoch dynamischen Arbeitsprozessen aus. Dafür wird immer wieder nach  jüngeren Mitarbeitern gesucht, die bisher auch im Nachwuchs gefunden wurden.

IT-Worker

Nun aber sind wir mit der demografischen Alterung - auch der Beschäftigtenstrukturen - konfrontiert. Die Zahl der Studienabgänger sinkt, auch weil das Interesse an der Arbeit in dieser Branche gesunken ist. Hinzu kommt, dass 50% aller Informatikstudenten das Studium nicht beenden.  Eine mögliche Zuwanderung von ITK- Fachkräften aus dem Ausland stößt auf objektive Grenzen.  

Der bereits vorhandene und steigende Mangel an ITK- Fachkräften zeigt schon heute wirtschaftliche Folgen, die von den Unternehmen deutlich artikuliert werden.

Ein entscheidender Lösungsweg zur Bewältigung dieser wachsenden wirtschaftlich und gesellschaftlich relevanten Probleme ist es daher, dem verfügbaren ITK-Fachpersonal in ihren Arbeits- und Lebensbedingungen Optionen anzubieten, die es ihnen ermöglichen, über ein ganzes Arbeitsleben den eher wachsenden Herausforderungen einer globalisierten und hochtechnisierten Arbeitswelt gesundheitlich zu entsprechen und zugleich ihre Lebenswelt außerhalb der Arbeit optimal zu gestalten.

Dazu einen Beitrag zu leisten, ist dieses Projekt und sind seine Verbundpartner angetreten.