Umfrage: Stress

Was bereitet Ihnen den meisten Stress?
 
Arbeitstreffen Juni 2008

Die Erweiterung und Perfektionierung des umfassenden Forschungsdesigns geht weiter, so z.B. auch bei unserem Arbeitstreffen am 19. Juni 2008 im Fährhaus in Berlin-Woltersdorf.

thumb_001_Tafel_Faehrhaus_220x165 003_Investigation_400x300 004_Investigation_400px

Stete Forschung, der Austausch von Erfahrungen und auch der Dialog mit Unternehmen aus der Praxis bringen uns zu neuen Erkenntnissen: Nur ein praktikables, verständliches und für alle Beteiligten Nutzen bringendes als auch nachhaltig wirkendes Forschungs-design kann ein gutes Ergebnis unserer Arbeit sein! Um jenes auch zeitlich, finanziell und personell realisieren zu können, müssen nächste Projektschritte mit Sorgfalt bedacht sein.


Was bedeutet das nun näher betrachtet?

002_Stufenplan_400x412 005_Interventionsschema

Wir weiten unseren Blick und betrachten eine weitere zu untersuchende Komponente – den Optionsstress. Sicherlich sind infrastrukturelle Maßnahmen und die Bereitschaft zu präventivem Handeln Bausteine für das Haus einer erfolgreichen Betrieblichen Gesundheitsförderung. Wie wird jedoch mit den täglich neuen Herausforderungen und Entscheidungszwängen umgegangen? Entscheidungen über Entscheidungen – Kann diese Art von Belastung auch auf die Beschäftigung- und Innovationsfähigkeit Einfluss nehmen?

Stresssituationen erkennen und Lösungen erarbeiten; Präventionswillen stärken und Rahmenbedingungen innerhalb der Unternehmen optimieren – wer will das nicht? Der Charakter einer „Blitz-Diät“ oder einer „Stressreduktion im Schnelldurchlauf“ ist u.E. weder sinnvoll noch nachhaltig.  

Nachhaltigkeit ist das Zauberwort – denn nur so können die Nährstoffe aus Erkenntnissen und erarbeiteten Lösungsstrategien mittel- und langfristig in den Unternehmen fruchten. Die Workshops der geplanten Interventionen werden Health Factories genannt. Nach ca. 3 Monaten folgt ein Nachhaltigkeitsworkshop, in dem die längerfristige Wirkung der Health Factories reflektiert wird..

Der Clou:
Ideen, Lösungen und Wünsche von beiden Seiten – d.h. unternehmerischer als auch arbeitnehmerischer Sicht – mit einander in Einklang zu bringen und im Rahmen einer Health Prevention Assembly zu einem gemeinsamen Vorgehen (evtl. Beriebsvereinbarung) zusammen zu führen.  


Der Weg durch den Wald aus Unternehmen bleibt somit ein spannender – jedoch können nicht alle „Bäume“, sprich: Unternehmen, im Rahmen des Projektes derzeit gepflegt werden. Es ist noch zu entscheiden wie die Auswahl der 6 UN (2 aus jeder Präventionsreife-Stufe) erfolgen soll. Es stehen auch Überlegungen an, jene Unternehmen heranzuziehen mit denen bereits eine Basis der Zusammenarbeit zum Thema: „Innovative Präventionen“ besteht.  

Sich auf das Essentielle konzentrieren ohne dabei den Blick auf das Ganze zu verlieren: praxisnah ohne den wissenschaftlichen Anspruch zu verlieren; Recherchen und Weiterentwicklung der Erkenntnisse zur Präventionsreife und zum Optionsstress, kombiniert mit der Offenheit gegenüber weiteren Einflussgrößen; Gewährleistung einer validen ökonomischen Messung der „Optionsstressintervention“ mit den maximal möglichen Ressourcen; betriebsspezifische Lösungen finden, die auch in der restlichen ITK-Welt Erfolge erzielen können.... das Rad dreht sich stets weiter, und wir kommen unseren Zielen näher – auch wenn noch einige Kilometer vor uns liegen.

Text:
Carolina Lautenbach